Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen im Sinne des Baugesetzbuches sind Maßnahmen, durch die ein Gebiet zur Behebung städtebaulicher Missstände und baulicher Mängel verbessert und umgestaltet wird. Hierbei handelt es sich um komplexe, gebietsbezogene Erneuerungsaufgaben, die in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten vorbereitet, durchgeführt, finanziert und gefördert werden.

Für die Vorbereitung und insbesondere für die Durchführung von städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen steht der Gemeinde mit dem besonderen Städtebaurecht des Baugesetzbuches ein sachlich, räumlich und zeitlich begrenztes Sonderrecht zur Verfügung. Der gesamte Prozess des Sanierungsverfahrens wird wesentlich durch eine wirkungsvolle Organisation, Beratung und Koordination sowie die umfassende Beteiligung der Bewohner, Eigentümer und Akteure vor Ort an den einzelnen Aufgaben und Vorhaben gestaltet.

Unser Arbeitsverständnis ist es, planerische und bauliche Maßnahmen so vorzubereiten, dass ein wirtschaftlicher, funktioneller und gestalterischer Abwägungsprozess ermöglicht und die Grundlage für eine effektive und kostengünstige Realisierung geschaffen wird. Insbesondere die Diskussion und Konsensbildung mit allen Beteiligten muss im Sinne einer Vermittlung und Moderation in den Arbeitsprozess einfließen. Die Projekte und Investitionen bedürfen eines Managements zur Koordinierung und Steuerung der Handlungsabläufe, angefangen von der Aufgabenstellung, den Fördervoraussetzungen, der Kostenermittlung, dem Umsetzungsprozess bis hin zur Präsentation erzielter Ergebnisse.

Die Planungsgruppe WERKSTADT kann umfangreiche Erfahrungen mit Stadterneuerungs- und Sanierungsaufgaben, sowohl als Gebietsbeauftragter wie auch als Planungsbevollmächtigter, vorweisen. Der Themenkomplex gehört seit über 20 Jahren zu den Arbeitsschwerpunkten des Büros.